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Stopselfabrik
Stopselfabrik
(Umhausen, Österreich), 2007 - Fertigstellung 2015

Programm: Arztpraxis, 15 Wohneinheiten
Klient: Holz Marberger Ges.m.b.H., Neue Heimat Tirol
Mitarbeit: Karin Dobbler, Manuela Wind, Handan Yalki, Lukas Pázmándy
Größe/Fläche: 1.570 m²
Auf dem Grundstück der ehemaligen „Stopselfabrik“, die einem Feuer zum Opfer fiel, wird eine Wohnanlage mit gemischter Nutzung geplant. Durch die Geländestrukturierung wird das Projekt folgendermaßen situiert: Richtung Norden und Westen formuliert sich ein dreigeschossiger Baukörper, welcher Richtung Süden hin als zweigeschossiger wahrgenommen wird. Die gesamte Anlage öffnet sich entlang des alten Wassergrabens der Stopselfabrik und macht somit die alten, vorhandenen Strukturen wieder ablesbar. Auf Erdgeschossebene wird straßenseitig eine Arztpraxis, hangseitig eine 2-geschoßige Parkebene ausgebildet. Das Erdgeschoss wird in Betonbauweise mit Glasfronten für die Geschäftslokale erstellt. Die darüberliegenden15 Wohneinheiten werden in Holzmassivbauweise ausgeführt, 3 davon als Maisonetten. Der gesamte Komplex wird als ökologischer Modellwohnbau ausgebildet. Großzügige Fensteröffnungen garantieren den Blick nach Außen und machen somit die landschaftlichen Qualitäten des Ötztals auch im Wohnbereich erlebbar.