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Fuß- und Radwegsteg Margaretengürtel
Fuß- und Radwegsteg Margaretengürtel
(Wien, Österreich), Wettbewerb, 2009

Programm: Neubau eines Fuß- und Radwegsteges, Brückenlänge 190 m
Klient: Magistrat der Stadt Wien
Partner: Prof. Ing. Antonio Capsoni
(B&C Associati)
Dr.Ing. Josef Taverner
(Studio Bergmeister)
Mitarbeit: Julcsi Futo, Johanna Werschnig
Mit einer Leichtigkeit schwingt sich die Brücke durch die Baumkronen über das Gürtelgrün, So bleibt dass Grundstück offen und Blickbeziehungen werden bewahrt.

Das Brückensystem ist eine 190 Meter lange Spannbandbrücke aus Leichtbeton mit zweifacher Richtungsänderung. Der geschwungene Gehweg bildet zugleich das Tragwerk. Die Brücke wird, über die ans Hauptragwerk angeschlossenen Treppen, mit der Grünanlagenmverbunden. Die 6 Meter Höhendifferenz werden durch Rampen erschlossen, wodurch der Steg auch ohne Lifte behindertengerecht ist. Radfahrer fahren entlang des Wiental-Radweges und der beidseitigen Brückenrampen.

Die sozialen Einrichtungen sind im westseitigen Brückenkopf. Die Öffnung erfolg in 3 Richtungen, zum Platz, zum Damm, und am Brückenkopf mit Zugang zur zweiten Ebene. Lifte erschließen die Ebenen im Pavillon und die Bücke. Die vielseitig nutzbaren 180 m² BGF dienen als Veranstaltungs- und Ausstellungsbereich mit Cafe, WC-Anlagen, Beratungsraum, sowie Büro- und Lagerräumlichkeiten.

Phytoremediation des kontaminierten Grundstückes, soll eine langfristige Nutzungen des Gebietes ermöglichen. Dazu werden zwei Methoden vorgeschlagen: Erstens Bepflanzung mit diversen cyanogenen Spezies, die Schadstoffe aus dem Boden aufnehmen. Zweitens Grundwasser mit Wasserhyazinthen entlang von Wasserbecken, die das Wasser von Schadstoffen reinigen. Die ökologisch wertvolle Zone des Trockenbiotops wird zu einem großen Teil erhalten, und dient als anschauliche Lehrressource.