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vinzenz maria süess strasse
Vinzenz-Maria-Süss-Strasse
(Salzburg, Österreich), geladenes Gutachterverfahren, 2008


Programm: Städtebauliche Studie & Wohnbau
Klient: Stadtgemeinde Salzburg
Mitarbeit: Karin Dobbler, Andrea Überbacher
Visualisierung: Michael Lisner / Virtual DynamiX, Wien
Größe/Fläche: 4.650 m²
"Place-making" / Platz-machen

"Place-making" ist eine allgemeine Terminologie, die im Diskurs rund um Gemeindeentwicklungen verwendet wird, und die sich ihren Platz in der Architektur- und Urbanismusdebatte erarbeitet hat. Architektur kann keine Gemeinschaft bauen. Aber sie kann als Initiatoren wirken und Parameter setzen, um einen Sinne für Gemeinschaft zu entwickeln. Qualitätsvolle Wohnbauten bieten so eine Möglichkeit. Gedankenvolle, öffentliche und halböffentliche Bereiche können die Rolle eines Generators übernehmen, um informale Aktivitäten unter den Bewohnern zu ermutigen, die so grundsätzlich für eine Gemeinschaft sind.

Urbane öffentliche Ausdehnungen und eine wechselnde Landschaft agieren als Generator in diesem Projekt, und fügen sich in die übergeordnete Strategie, die öffentlichen Räume zu verbessern, und Organisation und Zentralität, sowie den "durchgrünten Charakter" des Gebietes zu stärken. Das Projekt verfolgt das Ziel, das Netzwerk von öffentlichen Plätzen mit seiner Nähe zur Salzach zu vergegenwärtigen, und bietet einen informalen Raum für Kommunikation und Interaktion. Ein neu geschaffener "Streetscape" mit differenzierten Volumen schafft Flair, die qualitativ hochwertigen Wohnungen, weisen alle eine Zugang zum Außenraum in unterschiedlichsten Möglichkeiten auf.