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Voerde
Vörde
(Vörde, Deutschland), Wettbewerb, 2003
3. Preis

Programm: Landschaftsplanung
Klient: Stadt Vörde
Partner: Neil Davidson, Theo Lorenz,
Lisa MacKenzie, Tanja Siems
(alle n-o-m-a-d)
Größe/Fläche: ca. 9 ha
Identität, Infrastruktur und das Dazwischen

Infrastruktur spielte für die Stadt Vörde im historischen Kontext eine große Rolle. Zumindest teilweise ist der Kampf der Stadt um ihre Identität auf die Auswirkungen der ehemaligen Eingriffe, vor allem in Form von Verkehrsmaßnahmen, zurückzuführen. Die Stadt erkannte das Potential des Wettbewerbsareals. Dieses kann am besten durch eine Intensivierung der existierenden dynamischen Programme, wie Sport, Kultur, Freizeit und Bildung, sowie einer selektiven Mischung von landschaftsbestimmenden Elementen aktiviert werden: der Focus dabei liegt auf jenen Bereichen, die "dazwischen" liegen.

Instrumentarien
Infrastrukturelle Maßnahmen bilden den Entwicklungsrahmen für das Areal, heben Haus Vörde aus seiner historischen Isolation, und initiieren eine Serie von fruchtbaren Transformationen. Durch die Neubetrachtung von Bewegung und Geschwindigkeit als Programm ziehen sich Bewegungsfelder wie ein Netz durch das Wettbewerbsgelände, und integrieren Haus Vörde über seine visuellen und physischen Grenzen hinaus in das weiträumigere Umfeld.